Kulinarische Weinprobe


Einmal im Jahr veranstalten wir als Dank an unsere Rebenpaten eine kulinarische Weinprobe, bei der in Bild und Ton über die neuesten Aktivitäten berichtet wird. Hier werden seltene Weine aus alten Rebsorten probiert: Sorten von denen Sie vorher noch nicht gehört haben, Sorten, die seit Jahrhunderten in Deutschland angebaut werden, die aber von der offiziellen Rebenzüchtung übersehen wurden, Sorten, die ohne die Rettungsaktivitäten von Andres Jung ausgestorben wären. Dazu gibt es einen einleitenden Vortrag, der über einige Aspekte der Sorten und ihrer Geschichte aufklärt. Zuvor findet eine Führung durch den Südpfalzweinberg statt. Hierzu sind alle Paten und Patinnen des Südpfalzweinbergs mit ihren Partnern, Freunden, Verwandten und Bekannten herzlich eingeladen, aber auch zukünftige Förderer oder einfach nur am Thema Interessierte sind willkommen.

Grundsätzlich ist eine Teilnahme an der kulinarischen Weinprobe nur bei verbindlicher Voranmeldung möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte lassen Sie sich vormerken und nehmen Sie Kontakt auf per Telefon (06347 / 700294) oder über Email (info@rebenpatenschaft.de). Für Paten ist die Weinprobe gratis.

Kulinarische Weinprobe 2017

So langsam wird es Tradition. Auch in diesem Jahr werden die jährlichen Treffens der Paten, Freunde und Förderer des Rebsortenarchivs Südpfalzweinberg fortgesetzt. Dazu findet am Samstag, den 7. Oktober 2017, die in Deutschland wohl außergewöhnlichste „Kulinarische Weinprobe“  statt. Im großen Saal des Rathauses in Lustadt werden ein 4-Gänge-Menü und 8 Raritätenweine von seltenen Rebsorten serviert. Es kochen und servieren Parker Westphal und Marianne Böhm, zuvor bekannt von Westphals Kulinarium. Alle Paten, Förderer und Unterstützer und alle an alten Rebsorten interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Es werden 7 sortenreine Weine von seltenen Rebsorten verkostet werden, die in Deutschlands alten Weingärten gefunden wurden und als „autochthon“ im Sinne von „lange eingebürgert“ betrachtet werden können. Darunter sind zwei Weinvarianten des Grünfränkisch von 2 Bioweingütern in der Südpfalz und in Rheinhessen, die ersten deutschen Weine vom Roten Veltliner und vom Weißen Traminer, sowie als absolute Raritätenweine die seit 1780 allerersten Weine der 2007 wiederentdeckten Stammsorte Süßschwarz und des 2009 wiederentdeckten Fränkischen Burgunders. Zum Nachtisch wird ein Secco des Frühroten Malvasiers gereicht, der ein Kind des Roten Veltliners ist.

Einleitend zum Thema gibt es einen bebilderten Vortrag zum Thema „Vom neolithischen Subpluvial in die Kleine Eiszeit, können wir aus dem historischen Klimawandel lernen?

Eine Teilnahme ist nur bei verbindlicher Voranmeldung bis zum 25. September möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt auf per Telefon (06347 700294) oder Email (info@rebenpatenschaft.de). Die Teilnehmerzahl ist auf 60 begrenzt. Paten haben wie immer Vorrang. Der Unkostenbeitrag für das 4-Gänge Menü beträgt 50 Euro, für die Weinprobe 15 Euro.

Das ausführliche Programm finden Sie in der angefügten pdf

 

 

8. Gartenschätze in Germersheim 6. August 2017

Es ist fast schon Tradition, dass das Rebsortenarchiv Südpfalzweinberg an den „Gartenschätzen“ teilnimmt, die immer am ersten August-Wochenende nun zum 3. Mal in Germersheim stattfinden. Da stelle ich ein paar alte Rebsorten aus und lasse die Leute meinen Wein kosten. Der Wein aus dem Südpfalzweinberg kann dort auch gekauft werden. Auch Topfreben mit alten Sorten können erworben werden.

Wer außer Rebsorten die Vielfalt alter Gemüsesorten erleben will, ist dort bestens aufgehoben.

Gartenschätze 2017 in Germersheim, bevor der Andrang losging

 

 

Auch dieses Jahr soll die Tradition des jährlichen Treffens der Paten, Freunde und Förderer des Rebsortenarchivs Südpfalzweinberg fortgesetzt werden. Dazu findet am Samstag, den 1. Oktober 2016, eine besondere Weinprobe im evangelischen Gemeindehaus in Weingarten / Pfalz statt, die durch ein 4-Gänge-Menue von Westphals Kulinarium aus Godramstein begleitet wird. Alle an alten Rebsorten interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Es werden 8 Weine von 7 Rebsorten verkostet werden, die in Deutschlands alten Weingärten gefunden wurden und als „autochthon“ im Sinne von „lange eingebürgert“ betrachtet werden können. Darunter sind zwei Ausbauvarianten des fränkischen Hartblau, ein Rotwein aus Bergsträßer Zinfandel-Klonen, fränkische Weißweine aus den Sorten Adelfränkisch und Bukettrebe, zwei Weine der Spitzenklasse von Grünfränkisch und Rosa Chardonnay, sowie eine ausgesprochene Rarität, ein steirischer Furmint (Mosler), eine Sorte, die vereinzelt in Mainfranken gefunden wurde.

Einleitend zum Thema gibt es einen bebilderten Vortrag zum Thema “ Die Anfänge des Weinbaus in der Kupfersteinzeit – Von den Xiàjiadiàn in Nordostchina zu den Cucuteni in Rumänien.

Eine Teilnahme ist nur bei verbindlicher Voranmeldung bis zum 20. September möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt auf per Telefon (06347 700294) oder Email (info@rebenpatenschaft.de). Die Teilnehmerzahl ist auf 45 begrenzt. Der Unkostenbeitrag für das 4-Gänge Menü beträgt 45 Euro, für die Weinprobe 15 Euro.

Das ausführliche Programm finden sie in der angefügten PDF.

Auch in diesem Jahr 2015 soll die Tradition des jährlichen Treffens der Patinnen, Paten, Förderer und Freunde des Rebsortenarchivs Südpfalzweinberg fortgesetzt werden. Der Termin steht nun fest. Es ist der 1. Oktober 2016,. Das Vortragsthema lautet: „Die Bedeutung der Wildreben bei der Sortenentstehung oder warum die meisten Rebsorten nicht aus Europa stammen“.

Nach dem Motto „never change a winner“ ist es mir wieder gelungen, Feinkost Casella aus Landau für das 4-Gänge-Menu zu gewinnen. Zur Weinprobe stehen 8 Weine aus 8 seltenen, authochthonen Rebsorten an. Einige Sorten wie Vogelfränkische und Blauer Elbling sind Premieren.

Das ausführliche Programm finden sie in der angefügten PDF. Die Veranstaltung ist auf 50 Personen begrenzt.

Leider ist die kulinarische Weinprobe 2015 bereits ausverkauft!

Pressemitteilung

Am Samstag, den 6. September 2014, fand eine besondere Weinprobe im Rathaus in Lustadt statt, die durch kulinarische Leckereien von Feinkost Casella, Landau ergänzt wurde.

Es konnten 8 Weine von Rebsorten verkostet werden, die in Deutschlands alten Weingärten gefunden wurden und als „autochthon“ im Sinne von „lange eingebürgert“ betrachtet werden können. Darunter waren je zwei Ausbauvarianten des Grünfränkisch und des Schwarzurban, der erste deutsche Zinfandelwein aus Bergsträßer Zinfandel-Klonen, ein Wein der in Rheinhessen und Franken gefundenen Rebsorte Chatus (Persischer Gamay) und zwei Weine der vor allem in Ostdeutschland, in Nordbaden und in Rheinland-Pfalz heimischen Sorten Roter und Grüner Veltliner.

Zu Beginn wurden im Rahmen eines bebilderten Vortrags einige Hintergrundinformationen zum Thema der Herkunft der burgundischen und nordfranzösischen Rebsorten gegeben.

Das Programm von 2014 hier als PDF.

300 bis 400 Rebenpaten, Gäste und andere Interessierte haben am 14. Juni 2009 mit uns ein wunderbares Fest gefeiert, das schon beinahe Volksfestcharakter hatte. Bei strahlendem Sonnenschein boten alle Aussteller Pfälzer Köstlichkeiten.

Mit dem Weggang von Andreas Schäffer wird dieses Fest in dieser organisatorisch aufwändigen Form leider einmalig bleiben.

Die Bilder des Rebblütenfests 2009 haben wir in ein online-Fotoalbum eingestellt. Folgen Sie einfach hier dem Link. Sollten Sie sich durch eines der Bilder gestört fühlen, so teilen Sie uns dies mit. Wir werden das Bild dann umgehend entfernen.