Weinverkauf


Der Südpfalzweinberg wurde im Frühjahr 2007 als Mischsatz von alten Sorten der Bergstraße gepflanzt. Diese Sorten repräsentieren vor allem die Mischsätze der mittelalterlichen Warmzeit, die ein Gemisch aus ertragsarmen fränkischen und ertragreichen hunnischen Stammsorten und darstellen, zu denen sich zahlreich entstandene Sortenkinder gesellten. Dieses Sortengemisch lässt sich direkt auf Exporte von Edelreisbündeln zurückführen, die von deutschen Siedlern in den alten Weinbergen Mährens, Ungarns und Transsilvaniens geschnitten und in die einstige Heimat am Oberrhein geschickt wurden. Die ersten Reben der Bergsträßer Sortenmischung trugen 2008 bereits einige Trauben. Nach der ersten kleinen und dem Weinausbau über Winter wurden die ersten Rebsortenweine im Frühjahr 2009 in Flaschen abgefüllt. Der erste Jahrgang 2008 war ausschließlich für die Rebenpaten als Patenwein bestimmt.

Seither hat sich einiges getan. Der Südpfalzweinberg wurde komplett umgebaut und um mehr als 60 Sorten bereichert. Neben einigen alten Tafeltrauben repräsentieren diese Sorten vor allem die „fränkische“ Gruppe von Rebsorten, die den Balkan und die Karpaten möglicherweise bereits schon vor 7500 Jahren prägten, noch bevor die ertragreichen, anatolisch-walachischen (welschen), baktro-hunnischen und kelto-mannäischen Sorten der Bronze- und Eisenzeit dort und am Alpenrand Einzug hielten. Es sind oft ungewöhnlich ertragsarme, aber hochqualitative Sorten, die den guten Ruf der fränkisch-mährischen Sortengruppe als noble Sorten des Früh- und Spätmittelalters bis heute bestätigen.

Die heute gängige Praxis, Weine sortenrein aus nur einer Sorte herzustellen, kann nur auf eine kurze Historie zurückschauen. Sie ist eine Folge der Reblauskrise, der Klonenzüchtung und der restriktiven Sortenpolitik der Reichsrebenzüchter, die die Monotonisierung im Weinbau beschleunigten und seine Industrialisierung vorantrieben. Aber erst durch das 1929 ausgesprochene Verbot aller „ausländischen“ Sorten und aller „Bastardsorten“ gelang es den Reichsrebenzüchtern, die 15 noch erlaubten, traditionell “deutschen“ Sorten und drei deutsche Neuzuchten als Standardsorten in den Rebschulen durchzusetzen. So wurden die wegen der Reblaus großflächig gerodeten Weinberge massenhaft mit Pfropfreben weniger und nur vermeintlich deutscher Standardsorten bepflanzt. Innerhalb weniger Jahre wurde die Sortenzahl so auf 3% der einstigen Sortenvielfalt eingeschrumpft. 1958 waren beim Bundessortenamt sogar nur noch 12 historische Sorten zugelassen, plus die 3 Neuzuchten. Die heutige Sortenarmut an Traditionssorten und die Sortenreinheit im Weinberg und in der Flasche gelten heute als Naturgesetz, in Wahrheit waren es völkisch gesinnte Reichsrebenzüchter, die durch ihre Sortenanbauverbote bis heute die Weinbaupraxis prägten. So manch ein Winzer in Deutschland und Österreich hat dies erkannt und besinnt sich wieder auf die alte Tradition der Mischsätze. Eine spezifische, individuell gestaltbare Sortenmischung im Weinberg gibt dem Winzer die Freiheit zurück, seine Weine individuell zu gestalten und sich so aus der breiten Masse der sortenreinen Silvaner- und Rieslingweine hervorzuheben. Was spricht denn gegen ein bisschen Muskat-Gutedel, Räuschling und Blauer Muskateller im ansonsten geschmacksneutralen Gutedel? Insofern ist auch das Sortencuvée aus den alten Sorten im Südpfalzweinberg eine Reminiszenz an die Weinbautradition des frühen 19. Jahrhunderts und all der Jahrtausende davor.

In dem Maße, wie die neu gepflanzten Sorten in 2016 und 2017 in den Ertrag kommen werden, wird sich auch die Zusammensetzung des Patenweins und somit der Geschmack des Sortencuvées allmählich verändern. Zum Geschmack der Jahrgänge trägt natürlich auch das jeweilige Jahrgangsklima entscheidend bei. Es empfiehlt sich, die Weine aus dem Gemischten Satz ein wenig im Glas atmen zu lassen, bevor man sie trinkt. Dann hat der Wein Zeit, seine Aromen zu entfalten.


 Der Jahrgang 2015 war frisch in der Säure mit einer perfekten Balance von Säure, natürlicher Restsüße und buttrig-würzig fruchtigen Aromakomponenten. Das blumige Aroma entfaltete sich vor allem unter Sauerstoffeinwirkung sehr üppig, wenn der Wein ein bisschen im Glas atmen konnte. Der neue Jahrgang 2016 ist im Aroma nicht so wuchtig, insgesamt filigraner, mit einer dezenten Nase nach Honig. Den Gaumen schmeichelt er mit Fruchtaromen von reifen Birnen, Galiamelone und anderen gelben Früchten, die von einem Schuss Zitrusfrüchten pointiert werden. Der Alkoholgehalt liegt mit 12,5% etwas höher als beim Jahrgang 2015, der Restzuckergehalt bei 7,3 g/l Restzucker. Der Säurewert liegt bei 5,9 g/l Weinsäure und unterscheidet sich nominal nur wenig von den 6,3 g /l Weinsäure des 2015-er Jahrgangs. Die Säure des 2016-er ist jedoch feinperliger und milder als beim 2015er und harmoniert sehr gut dem reifen Birnenaroma und der Restsüße. Der Wein wirkt schlank und elegant, ist aber gleichzeitig schlotzig, spätestens nach dem 2. Schluck will man mehr davon. Weine aus Mischsätzen sind immer schwer kategorisierbar. Der neue Jahrgang ähnelt am ehesten dem Weintyp eines Weißburgunders. Am Wein selbst wurde nicht herumgetrickst. Die Trauben waren am 3. Oktober 2016 von fleißigen Helfern mit der Hand gelesen worden und wurden im Weingut Spieß in Weingarten weiterverarbeitet. Nach dem Ende der Gärung blieb der Wein bis März auf dem Hefelager liegen und wurde danach unverändert filtriert und in Flaschen abgefüllt.  Wie gewohnt hat er die Qualitätsweinprüfung ohne jegliche Beanstandungen bestanden.

Im freien Verkauf kostet die 0,75 l-Flasche 9,00 Euro, für Paten und gute Kunden 8 Euro. Das ist angesichts der limitierten und überschaubaren Flaschenzahl und des außerordentlichen Raritätencharakters sehr günstig. Die Versand- und Verpackungspauschale liegt im freien Verkauf bei 9,00 Euro pro 6er-oder 12-er Karton. Die Weine von Adrian Spieß, der auch diesen Wein aus dem Südpfalzweinberg für mich in meinem Stahlfass gemacht hat, sind wieder durch zahlreiche goldene und silberne Kammerpreismünzen ausgezeichnet worden.

Der Jahrgang 2015 war vor allem durch die langanhaltende Trockenheit geprägt. Schon als die Reben im April austrieben, war es in der Pfalz überdurchschnittlich trocken. Es fielen in diesem Monat 46 Prozent weniger Regen als im langjährigen Mittel, im Mai gar 60 Prozent. Den ganzen Sommer über blieb es trocken und im Juli und August wurde es zudem noch extrem heiß. Ein in der Pfalz Mitte August einsetzender Platzregen unterbrach die Trockenperiode vorübergehend, aber er kam gerade recht, um ausufernden Trockenstress und eine Notreife der Sorten zu verhindern. Zudem kamen uns unsere tiefgründigen, wasserspeichernden Lößböden zur Hilfe, die die lange Trockenperiode abpuffern konnten, so dass es nicht wie in anderen Regionen mit weniger tiefgründigen Böden zu Dürreschäden, Reifestillstand und Blattabwurf kam. Im Gegensatz zu steinigen und hitzigen Lagen wie am Mittelrhein waren die Reben im Südpfalzweinberg kaum von der Trockenheit geschädigt worden, nur die Jungreben und die Flachwurzler mit Wildrebenblut stellten kurzfristig ihr Wachstum ein, aber dann kam auch der erlösende Regen. Die Trauben hingen bis Mitte September reif und gesund an den Stöcken und es hätte ein noch edlerer Jahrgang mit Spätlesecharakter werden können, wenn wir nicht Mitte September mehr als eine Woche Dauerregen gehabt hätten, mit tropischen Nächten über 20 °C. Da die Beeren nach der langen Trockenheit vergleichsweise klein geblieben waren, platzten nach dem Dauerregen bei vielen Sorten die Beerenschalen auf. Dies führte bei den in der Sommerhitze schon früh gereiften, süßen Trauben zu raschen Attacken durch den Grauschimmel. Schnelles Handeln war angesagt. Auch wenn man bei manchen Sorten etwas mehr herausschneiden musste, war das handverlesene Lesegut am Ende gesund, süß und ausgereift.

Bei der Weinlese 2015 habe ich mehr Sorten abgeerntet als bisher. Die über die letzten drei Jahre nachgepflanzten Jungreben kommen so langsam in den Ertrag, so dass nun über 30 Sorten zum Jahrgangscuvée beigetragen haben. Durch die frühere Lese ist dieses Mal auch das Mischungsverhältnis etwas anders geraten. Frühe Sorten wie Honigler, Auxerrois und Ortlieber sind stärker als sonst vertreten. Die ganz späten Sorten wie die Putzscheere, der Große Rote Veltliner, der Weiße Heunisch oder der Blaue Heunisch musste ich größtenteils hängen lassen. Sie waren Ende September noch nicht reif genug. Der Most der Sortenmelange durchlief im Keller des Weinguts Spieß eine optimale Gärung, die schöner nicht hätte sein können. Am Wein wurde vor der Abfüllung nichts mehr verändert. Er war beim Probieren gerade richtig und ist ohne zusätzliche Aufsüßung abgefüllt worden. Die Qualitätsweinprüfung bestand er mit recht hohen Punktzahlen. Wieder zeichnet sich der Wein des Südpfalzweinbergs durch ein komplexes, von Pfirsich- und Birnentönen geprägtes Aroma aus, sowohl in der Nase als auch im Bouquet. Bei 12% Alkohol ist die Säure angenehm erfrischend und gut mit der Restsüße ausbalanciert. 6 g Säure, 6 g Restzucker, eigentlich optimal. Liebhaber trockener Weine werden ihn mögen. Der Wein ist momentan auf seinem Optimum und hat seit der Füllung im April noch gewonnen. Im freien Verkauf kosten die 0,75 l-Flaschen je 9 Euro, für Paten 7,50 Euro. Die Versand- und Verpackungspauschale für den 6er-oder 12-er Karton liegt im freien Verkauf bei 9,00 Euro.

Adrian Spieß, der den Wein für mich in meinem Stahlfass gemacht hat, ist übrigens zum besten Jungwinzer des Jahres 2015 /2016 gekürt worden. Die Mehrheit seiner Weine sind durch goldene, silberne und bronzene Medaillen der LWK ausgezeichnet worden.

Die Trauben des aktuellen Jahrgangs 2014 wurden in der zweiten Oktoberwoche bei guten Öchslegraden gekeltert. Viel länger hätte man nicht warten dürfen, denn durch den milden Winter und das sehr warme Frühjahr hatten die Reben schon 4 Wochen früher als im langjährigen Durchschnitt der Jahre ausgetrieben und so eine für unsere Breiten ungewöhnlich lange Vegetationszeit ohne Spätfröste hinter sich. Das ließ einen sehr guten Jahrgang erwarten, allerdings folgten dem frühen Austrieb eine rund 4 Wochen früher einsetzende Rebenblüte, so dass die Traubenreife teils schon Ende August weit fortgeschritten war, was bei fäulnisanfälligen Sorten wie Riesling bei warm-feuchtem Spätsommerwetter teils zu verheerenden Problemen mit Traubenfäule durch Grauschimmel (Botrytis) führte. Hier hätte sich so manch ein Winzer später reifende Sorten gewünscht. Durch die längere Vegetationszeit trat die physiologische Reife der Traubenkerne bereits vergleichsweise früh Anfang – Mitte September ein, was zu sehr ausgeprägten Aromen, aber zur Verlangsamung bzw. zum Stillstand der Zuckereinlagerung in den Trauben führte. Hier waren Sorten von Vorteil, die wie der Rote Veltliner oder der Welschriesling spät mit der Reife einsetzen, dafür aber ab Anfang Oktober sehr schnell und quasi über Nacht hohe Konzentrationen an Fruchtzucker einlagerten und zum Lesetermin herkömmliche Sorten wie Riesling oder Silvaner weit an Süße übertrafen. Katastrophal wirkte sich die aus Japan eingeschleppte Fruchtessigfliege Drosophila suzuki auf die Rotweinsorten aus. Im Gegensatz zur einheimischen Fruchtfliege, die nur überreife, bereits angepickte oder geschädigte Früchte befällt, bohrt die Suzuki Löcher in die Beerenhaut von gesunden Früchten, um dort ihre Eier abzulegen. Dunkelrote und blaue Früchte werden klar bevorzugt, so dass der Befall vor allem rote und blaue Traubensorten betrifft. Innerhalb, weniger Tage fangen die madigen Beeren an, sich aufzulösen und nach Essig zu riechen. Im Oktober verweigerten Genossenschaften sogar die Abnahme der zumeist essigstichigen Rotweintrauben. Auch hier zeigte sich der Vorteil des Mischsatzes: während Portugieser, Trollinger und Primitivo im Südpfalzweinberg stark befallen waren, bevor sie erntereif waren, wurde z.B. der Blaue Elbling oder der Mittelgroße und Große Rote Veltliner aufgrund der dicken Beerenhäute gar nicht befallen. Durch Präventionsmaßnahmen wie Entblättern der Traubenzone, Ausdünnen der Trauben und selektive Handlese bei der Ernte konnte ein buntes Gemisch an weißen, roten und blauen, gesunden Trauben geerntet werden, das gerade das Fass füllte. Die essigstichigen Sorten wurden nicht geerntet. Der Weiße Tokayer hatte wie bereits schon 2013 Probleme auszureifen, hier zeigten sich die feinen, mikroklimatischen Unterschiede im oberen und unteren Bereich des Südpfalzweinbergs am deutlichsten. So wurden von dieser Sorte nur die reifen und gesunden Trauben im obersten Bereich geerntet. Mein Dank geht an die ehrenamtlichen Helfer, die diesmal die Lese zur Freude werden ließen. Die Gärung verlief wie im Bilderbuch. Nach bestandener Qualitätsweinprüfung wurden die 760 Flaschen des Jahrgangs 2014 im April abgefüllt. Der Wein des Weinjahres 2014 ist aufgrund seiner Mischung von Weißwein- und Rotweinsorten ein Rotling gemäß der Definition des Weinrechts. Der Wein ist leicht rosa, angenehm duftend, mit einer ansprechenden, feinen Säure bei schmelziger Süße und ausgeprägten Cassis-Aromen. Das Ergebnis war angesichts der Traubenmischung aus diesmal 24 Sorten nicht vorherzusehen, ist aber beindruckend.

In den nächsten Jahren werden die neu gepflanzten fränkischen Sorten in den Ertrag kommen, so dass der Wein des Südpfalzweinbergs noch komplexer werden wird. Die Auflage der Jahrgangsweine aus dem Südpfalzweinberg bleibt vorerst auf 550 Liter limitiert. Der Wein des Südpfalzweinbergs ist einzigartig, nicht nur wegen der Vielzahl an autochthonen Rebsorten im Wein, sondern auch wegen seinem nicht nachahmbaren, dem Jahrgang angepassten Mischungsverhältnis.

Der neue Jahrgang 2014 kann im Rahmen einer Patenschaft oder im freien Verkauf erworben werden. Selbstabholung nach Voranmeldung ist möglich. Die Flasche kostet 8,00 Euro, für Paten 6,00 Euro. Die Versand- und Verpackungspauschale für den 6er-oder 12-er Karton liegt bei 9,00 Euro.

Im Jahr 2013 fühlte man sich in die Kleine Eiszeit zurückversetzt. Das kalte Frühjahr, der sehr späte Rebenaustrieb, die späte, sich lange hinziehende Blüte und der zu kurze Sommer hatten dazu geführt, dass selbst die mittelspäten Sorten erst im Oktober lesereif waren. Der feuchte Oktober verhinderte ein längeres Zuwarten mit der Lese. Einige der späten Sorten waren noch zu unreif, um geerntet werden zu können und mussten hängen bleiben. Trotz des schwierigen Jahrgangs war der Wein der Ernte 2013 am Ende doch noch gut geraten. Dazu trugen bei, dass der Ertrag durch Ausdünnen stark reduziert und die Trauben der verschiedenen Sorten selektiv nach Reifegraden geerntet wurden. Nur die gesunden und süßesten Trauben wurden von Hand gelesen. Das Sortencuvée der Ernte 2013 wurde erstmals im neu gekauften Stahltank im Weingut Spieß in Weingarten, Pfalz ausgebaut und bestand problemlos die Qualitätsweinprüfung. Der leicht gelbe Weißwein war durch die Säure angenehm frisch und dennoch süß und leicht aromatisch mit einem sehr schönen Duft nach Pfirsichen. Für die Schwierigkeit des Jahrgangs ein frischer, angenehm trinkbarer und süffiger Sommerwein. Der Wein aus den alten gemischten Rebsätzen bei Heidelberg dürfte vor 100 Jahren ganz ähnlich geschmeckt haben.

Insbesondere die Liebhaber trockener Weine hatten ihre Freude daran, ein Kunde aus dem Saarland bestellte ganze Paketladungen davon. Die letzten Flaschen dieses Jahrgangs können zum Sonderpreis von 5 Euro pro Flasche erworben werden. Die Versandpauschale für den 6er- oder 12-er Karton liegt bei 9, 00 Euro.

Das Weinjahr 2011 war durch den Spätfrost Anfang Mai geprägt, der die meisten Triebe erfrieren ließ und nur eine kleine Traubenernte ermöglichte. Das Jahr 2012 war im Hinblick auf den Wetterverlauf ein durchschnittliches Jahr, in dem vom Klimawandel nicht viel zu spüren war. Der kühle Sommer hatte dazu geführt, dass die späten, im Spätmittelalter aus Südwestungarn importierten Sorten erst Mitte Oktober gelesen werden konnten, während die mittelspäten, fränkisch-mährischen Sorten bereits Ende September separat gelesen wurden. Dennoch schrieb Herr Riedl von der Bonner Weinrunde über den Wein:

„Chapeau! Mich hat die Stimmigkeit und innere Balance des Weines beeindruckt. Da sind zwar keine hervorspringenden Fruchtaromen im Wein, aber eine schöne Kräuteraromatik, die sich am Gaumen wiederfindet. Der Wein ist schlank, jedoch nicht mager oder gar leer. Eine leichte Cremigkeit puffert die lebendige und absolut reife Säure und so harmonisch zieht sich der Bogen in den mittleren Abgang. Gerade in seiner Leichtigkeit ist der Wein animierend und wirkt schon jetzt komplett“.